Revision des Alten Testamentes für die Kaingang

Revision ist notwendig

TOPẼ TỸ ẼG MRÉ VĨ VÉN’, „Gottes erstes Reden zu uns“, diese Überschrift trägt die Arbeitsfassung des Alten Testamentes in der Kaingangsprache. Erst seit vier Jahren liegt sie vor.

Eine offiziell anerkannte Übersetzung gibt es noch nicht. Sie soll auf Grundlage der Arbeitsfassung entstehen. Dazu muss der Text durch Muttersprachler revidiert werden, um richtig und verständlich zu sein. Das muss gewährleistet werden.

Zusammen mit einem Team arbeiten Ka´egso und Eipeen Hery seit einem Jahr daran. Inzwischen sind die ersten drei Bücher Mose und das Buch Hiob übersetzt und druckreif. Das sind 18 % des gesamten ATs.

Theologische Reflektion muss geschehen

Jeder Übersetzungstag ist ein intensives Verstehen wollen und Suchen nach passenden und guten Formulierungen. Beim Übersetzen müssen sie immer wieder einige Schlüsselbegriffe theologisch reflektieren und überlegen, welche Worte sich in ihrer Bedeutung im Laufe der Jahre in den Gemeinden „verselbstständigt" haben und eine ungesunde Gesetzlichkeit in den Glauben bringen.

Lesen weckt Interesse

Nachdem das Team ein biblisches Buch revidiert hat, liest der Mitarbeiter Sebastião es mit einer kleinen Gruppe laut durch. Dadurch prüfen sie die Lesbarkeit und bei Bedarf können sie korrigieren. Dieses gemeinsame Lesen weckt das Interesse von Anderen. Sie wollen mehr von den Geschichten der Bibel hören und die Zusammenhänge des NT und des AT verstehen.

„Früher habe ich den meisten Wert darauf gelegt, mit Gott zu reden (Beten). Jetzt merke ich, dass es Zeit ist, Gott zu mir reden zu lassen.” Sebastião

Ermöglichen Sie die weitere Revisionsarbeit des ATs!

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