Geschichtliche Entwicklung
der Marburger Mission


Diakonisse A. Müller

Missionare Dietrich und Willhauck
Missionare Dietrich u. Willhauck

Die berühmte Sänfte
Die berühmte Sänfte

Von 1909 bis 1951 arbeitete die Marburger Mission in Zentral China als Zweig der China Inland Mission (CIM) zunächst in der Provinz Hunan und seit 1928 in der südchinesischen Provinz Yünnan unter dem Namen Yünnan Mission.


Im Jahre 1928 übergab die ClM dem DGD die Provinz Yünnan als eigenes Missionsgebiet. 1937 wurde aus der Yünnan Mission die Vandsburger Mission GmbH.


Über die China-lnland-Mission wurde 1909 die erste Missionarin nach China entsandt. Ihr folgten bald weitere Diakonissen und spãter auch Missionsehepaare. Insgesamt wurden bis zur Ausweisung aus China (kommunistische Revolution) 14 Ehepaare und 31 Diakonissen ausgesandt.


4 Diakonissen u. Frau Jesse

Missionare Jesse, Melzer, Grischi

Brasilianische Gemeinde

Parallel dazu antwortete der DGD 1932 auf eine Anfrage aus Brasilien und sandte die ersten Missionare, denen bald weitere Diakonissen und Ehepaare folgten.


Die Gemeindegründungsarbeit begann unter Deutschen, weitete sich aber aus und führte 1947 zur Gründung einer einheimischen, brasilianischen Kirche.


Dieser Missionszweig - die Marburger Brasilien Mission - war bis 1989 eingebunden in die Marburger Blättermission (heute: Stiftung Marburger Medien), dann wurde sie Teil der Marburger Mission.


Kinder Taiwan

Missionar E. Horn u. Team, Thailand

Nach dem zweiten Weltkrieg öffneten sich neue Einsatzgebiete
für die unter der neuen Bezeichnung Marburger Mission GmbH arbeitenden Missionare:


Zuerst in
Japan (1951),


dann auf
Taiwan(1952),


und schliesslich in
Thailand(1953).


Studenten, Uganda

Ab 1970 entstanden auch Missionsstationen in Uganda,

Spanien (1987),

Russland (1993)

und Peru (1996).


Missionar I. Scharrer, Taiwan

Missionar L. Sommerfeld, Thailand

In acht Ländern auf vier Kontinenten sind heute mehr als 70 Missionarinnen und Missionare der MM zu finden,
die Aufgaben wahrnehmen in den Bereichen:

Evangelisation,
Gemeindebau und -gründung,
theologische Ausbildung
und Sozialdiakonie.

Mit dem 1. Januar 2003 wurde aus der Marburger Mission GmbH die Stiftung Marburger Mission.
Geändert hat sich damit die Form, jedoch nicht der Inhalt der weltweiten Arbeit.


Neues Missionshaus

Die Zentrale der Marburger Mission befand sich seit ihrer Gründung in der Stresemannstraße im Marburger Südviertel.
Im Oktober 2004 bezog sie die neuen, eigenen Räume in der Dürerstraße in Marburg-Ortenberg.

Mission geht weiter als Geschichte von Gott geschrieben mit unserer und der nächsten Generation.

Die MM ist Arbeitszweig des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes (DGD) in Marburg und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM).

 

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